Zimtöl selber machen & gesunde Wirkung gezielt nutzen


Veröffentlicht am 01.08.2015 von Laura

zimtoel-selber-machenZimtöl gilt als ein kleines Wundermittel und kann leicht selbst hergestellt werden. Alles, was man dafür braucht, sind Zimtstangen und ein gutes Öl. Im Öl selbst werden die fettlöslichen Wirkstoffe des Gewürzes Zimt gelöst. Wer das Zimtöl täglich mit wenigen Tropfen anwendet, kann von der gesunden Wirkung profitieren.

Bildquelle: Weinstock / pixabay.com
Zimtöl ist schnell und einfach selbst gemacht. Die gesundheitlichen Vorteile des Zimtöls kann so jedermann nutzen.

 

Rezept zum Zimtöl-Selbermachen

Um Zimtöl selbst zu machen, benötigt man nur wenige Zutaten: zum einen ein gerades, dunkles Glasgefäß mit weiter Öffnung; zum anderen Zimstangen und ein hochwertiges Öl. Hier eignet sich beispielsweise Olivenöl oder Sonnenblumenöl.

So gehen Sie vor:

Nehmen Sie nur Zimtstangen aus kontrolliertem Anbau. Füllen Sie in das Glas soviel Zimt wie hineinpasst. Sie können dazu ruhig die Zimtstangen auch zerbrechen, denn je größer die Oberfläche, desto besser können die Wirkstoffe aus dem Zimt gelöst werden. Gießen Sie im Anschluss das Öl auf. Achten Sie darauf, dass alle Stangen mit Öl bedeckt sind. Das Glas muss nun an einen warmen Platz gestellt werden und insgesamt drei Wochen lang ziehen. Sie sollten täglich einmal vorbeischauen und das Glas gut durchschütteln – auch das fördert die Lösung der ätherischen Öle und Wirkstoffe des Zimtes. Nach den drei Wochen haben sich die wertvollen Inhaltsstoffe im Öl angereichert – es ist also zum Zimtöl geworden. Sie können nun das Öl in ein anderes Dunkelglasfläschchen abgießen. Verwenden Sie zum Filtern ein altes Geschirrtuch oder ein Stück Baumwollstoff. Das so selbst hergestellte Zimtöl können einem kühlen und trockenen Platz lagern. Es ist ca. drei bis vier Monate lang problemlos haltbar.

 

Verwendung des selbstgemachten Zimtöls

Sie können nun über einen knackig angemachten Salat ein paar Tropfen des selbstgemachten Zimtöls träufeln und die positive Wirkung des Zimtes genießen. Auch Suppen oder leichte Fleischgerichte lassen sich mit etwas Zimtöl nach dem Anrichten der Speisen weiter verfeinern. Doch wozu ist das Zimtöl alles gut?

 

Gesundheitliche Wirkung des Zimtöls

Zimt wird bei Diabetes und Insulinresistenz empfohlen, da die Wirkstoffe des Zimts einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben und helfen den Blutzuckerspiegel zu senken. Zymtaldehyde haben auch einen stimulierenden Effekt auf die Bauchspeicheldrüse.

Auch die Nieren profitieren von den ätherischen Ölen des Zimtes. Er schützt sie vor Schäden durch Starke Gifte. Mit dem Zimtöl reduzieren Sie so die Belastung der Nieren und erhöhen die Leistungsfähigkeit des Entgiftungsorgans. Allerdings sollten alle Nierenpatienten mit bereits geschädigten Nieren zuvor Rücksprache mit ihrem behandelndem Arzt halten, wie er die Gefährdung durch das im Zimt enthaltene Cumarin einschätzt.

Zimtöl hat außerdem eine positive Wirkung auf Harnwege und die Blase, was vor allem für Frauen mit häufigen Blasenentzündungen eine Möglichkeit der Vorbeugung bietet. Ist es jedoch bereits zu einer schmerzhaften Blasen- und Harnwegsentzündung gekommen, so können warme Sitzbäder mit Zimtöl, Eukalyptus- und Teebaumöl Linderung verschaffen und den Körper im Kampf mit den Krankheitsauslösern – nämlich Bakterien und Pilzen – unterstützen, denn dem Zimtöl wird eine antibakterielle und antifungizide Wirkung nachgesagt.

Haben Sie schon einmal am Zimtöl gerochen? Tun sie es ruhig, denn Zimt wärmt die Seele und sorgt gleich für bessere Laune. Damit ist es ein probates Mittel gegen Übellaunigkeit. Ganz nebenbei stimuliert der Zimtduft das Gehirn und unterstützt so die Denkleistung und das Erinnerungsvermögen. Erinnern wir uns vielleicht deshalb so gerne mit Wonne an Omas Zimtsterne aus Kindertagen?

Als Massageöl aus Zimtöl gepaart mit Senföl kann außerdem Arthritis-Schmerzen helfen und für eine Linderung des Schmerzes sorgen.

 

Nun, da Sie die vielen Vorteile des Zimtöles kennen, was hält Sie davon ab, gleich direkt das Zimtöl selbst herzustellen? Die Zutaten sind schnell besorgt und nicht teuer. Dafür tun Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes. Zimt ist viel zu schade und zu wertvoll, um ihn nur in der Weihnachtsbäckerei zu verwenden!

 

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