Wie Sie einen Hund schnell an sein neues Zuhause gewöhnen


Veröffentlicht am 24.02.2014 von Alex

neuer-hundDer Einzug eines neuen Hundes in eine Familie ist für alle Beteiligten zunächst ein großes Abenteuer. Der gewohnte Tagesablauf wird komplett auf den Kopf gestellt. Aufgaben müssen neu verteilt werden und Routinen sich erst etablieren. Für den Hund ist die Umstellung sicherlich am größten. Für ihn ist komplett alles neu. Er muss sich Schritt für Schritt an sein neues Zuhause und sein neues Rudel gewöhnen. Mit ein paar Tricks und Kniffen wird sich der vierbeinige Familienzuwachs aber schnell einleben.

Bildquelle: Regina Kaute / pixelio.de
Ein neuer Hund in der Familie braucht zunächst viel Aufmerksamkeit und eine konsequente Erziehung.

 

Für ein harmonisches Zusammenleben sind ein paar Grundregeln enorm wichtig. Gewöhnen Sie daher Ihren neuen Hund schnell an diese Regeln. Die Erziehung des Hundes beginnt mit dem ersten Tag und nicht erst nach ein paar Wochen oder Monaten. Ähnlich wie Kinder kann ein nicht-erzogener Hund sehr viel Chaos stiften. Die Erziehungsmethoden variieren dabei – je nachdem ob Sie einen jungen Hund vom Züchter holen oder einen erwachsenen Hund aus dem Tierheim.

Ruhe und ein paar Grundregeln sorgen für eine reibungslose Eingewöhnung des Hundes

Damit alles in geordneten Bahnen läuft, sollten Sie sich ein paar Tage Urlaub nehmen, wenn der neue Hund bei Ihnen einzieht. So haben Sie mehr Zeit und Ruhe, um sich näher kennenzulernen. Der Hund akzeptiert Sie außerdem schneller als Rudelführer und das ist für Frauchen und Herrchen für die spätere Arbeit mit dem Hund von enormer Wichtigkeit. Stellen Sie aber zunächst keine großen Erwartungen an den Hund. Für ihn ist alles wahnsinnig aufregend und jeder Hund hat seine eigene Persönlichkeit. So mancher „Draufgänger“ erkundet gleich sein neues Territorium und geht mit anwesenden Personen auf Tuchfühlung. Sensiblere Hunde ziehen sich zunächst in eine geschützte Ecke zurück und beobachten die Lage.

Von daher ist es wichtig, dass Sie den Hund zunächst in Ruhe lassen. Er muss sein neues Zuhause auskundschaften. Sie können ihn auf seinen Touren gern begleiten – drängen Sie ihn aber zu nichts. Wichtig ist allerdings, dass Sie Ihren neuen Hund ermahnen, wenn er etwas tut, was er nicht darf. Es ist wichtig, dass der Hund bereits in den ersten Tagen lernt, was er darf und was verboten ist. Sind Sie hier nicht konsequent, wird er das später nicht mehr begreifen. Sie müssen demnach auch so manchem treuherzigen Hundeblick widerstehen.

Neuer Hund: Nur mit Konsequenz klappt das Zusammenleben problemlos

Hat sich Ihr Hund eingewöhnt und Vertrauen gefasst, steht der nächste wichtige Termin an: Ein Besuch beim Tierarzt. Der Veterinär wird zunächst die Routineuntersuchungen durchführen und schauen, ob der Vierbeiner gesund ist. Sollte Ihr Liebling noch nicht alle nötigen Impfungen haben, so wird der Tierarzt mit Ihnen das weitere Vorgehen absprechen und neue Termine machen. Nutzen Sie die Zeit auch, um dem Experten ein paar Fragen zu stellen – z. B. zur gesunden Ernährung Ihres Lieblings, zur Vermeidung von Infektionen oder zur geistigen Förderung Ihres Vierbeiners.

 

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