Sexfood: Natürliche Aphrodisiaka aus der Küche


Veröffentlicht am 18.04.2015 von Kim

sexfood-natuerliche-aphrodisiakaStress, etliche Krankheiten oder Depressionen können zum Libidoverlust bei Mann und Frau führen. So manch Betroffener greift dann heimlich auf die kleinen, blauen Pillen zurück und holt sich damit die chemische Keule mit allen Risiken und Nebenwirkungen ins Bett. Doch es geht auch anders. Es gibt viele Lebensmittel, die ganz nebenbei die Lust fördern – quasi natürliche Aphrodisiaka aus der Küche. Probieren Sie es einfach mal aus. Ihr Liebesleben wird neuen Schwung erfahren!

Bildquelle: AlexVan / pixabay.com
Mehr Spaß im Bett versprechen nicht nur Potenzmittel wie Viagra, Cialis und Co. Es geht auch natürlicher und gesünder. Sexfood ist ddas Stichwort. Probieren Sie die natürlichen Aphrodisiaka in der Küche aus und sorgen Sie so für mehr Pepp im Liebesleben.

 

Der Name Aphrodisiakum leitete sich von Aphrodite ab. Dies ist in der griechischen Mythologie die Göttin der Liebe und Schönheit. Dass Meeresfrüchte wie Austern oder Schokolade eine potenzsteigernde Wirkung haben sollen, wissen noch die allermeisten. Aber wenn es um weitere natürliche Potenzmittel geht, hört das Wissen auf. Dabei bieten Küche und Garten viele tolle und leckere Alternativen.

 

Natürliche Lustmacher – direkt aus dem Paradies

Feigen und Granatäpfel gelten seit Jahrhunderten als Symbol der Liebe. Allein das Verspeisen der leckeren Früchte ist ein äußerst sinnliches und anregendes Vergnügen. Der Verzehr von Kakao und Vanille wirkt nachweislich entspannend und regt darüber hinaus die Ausschüttung von Glückshormonen an. Das Paradies soll dort sein, wo Milch und Honig fließen. Honig ist genau das Stichwort für all jene, die ihr Sexleben aufpeppen wollen. Er enthält nicht nur jede Menge Energie in Form von Fructose und Glucose. Er liefert wichtige Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren. Eine gute Versorgung mit B-Vitaminen wirkt sich positiv auf die Testosteronproduktion aus.

 

Obst und Gemüse: Potenzmittel aus dem eigenen Garten

Als Symbol für Frische und Fruchtbarkeit schlechthin gilt die Erdbeere. Die verführerisch roten Früchtchen enthalten viel Zink. Zink wiederum regt die Testosteron-Produktion an und steigert so die Lust bei Frauen und Männern. Egal ob grüner oder weißer Spargel: Schlagen Sie bei dem Stangengemüse in der Spargelsaison so richtig zu, denn die enthaltene Asparaginsäure regt die Durchblutung der Unterleibsorgane an. Der Spargel erinnert somit nicht nur optisch an einen Phallus, er sorgt auch für die Manneskraft. Eine sehr ähnliche Wirkung wird dem Sellerie und Fenchel nachgesagt. Im englisch-sprachigen Raum heißt die Tomate nicht ganz zu Unrecht „Liebesapfel“. Die Mischung aus Vitaminen und Mineralstoffen sorgt nicht nur für ein starkes Immunsystem, sondern gibt auch jede Menge Energie. Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin weckt auf natürliche Weise die Libido.

Setzen Sie ruhig auf Ihren Speiseplan Artischocken – ein lukullisches Vorspiel der Extra-Klasse: Sich Blatt für Blatt bis zum Herzen vorzuarbeiten. Sinnlichkeit pur. Doch nicht ganz ohne Hintergedanken: Das Gemüse aus der Familie der Distelgewächse regt die Ausschüttung des weiblichen Sexualhormons Östrogen an.

 

Gewürze und Kräuter sorgen für Amoré

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Das liegt auch an den Kräutern und Gewürzen. Der anregende Duft von Zimt und Rosmarin beispielsweise wirkt sich positiv auf das Liebesleben aus. Safran, Bergbohnenkraut, Thymian, Koriander aber auch Knoblauch, Zwiebeln, Bärlauch und Schnittlauch gelten als Stimulantien. Der Keuschheit zuliebe ist es in Asien beispielsweise buddhistischen Mönchen verboten, Speisen mit Gemüse und Kräutern aus der Allium-Familie zu essen.

Unter Kennern gelten Kardamom und Muskatnuss als absoluter Geheimtipp. Sie sollten daher in keinem erotischen Candle-Light-Dinner fehlen.

Die leicht pfeffrigen und nussigen Brennnesselsamen pries bereits der Dichter Ovid vor mehr als 2.000 Jahren als Wunderwaffe an, denn sie helfen bei Leistungsschwäche, chronischer Müdigkeit und der Bewältigung von Stress.

 

Ginseng & Ingwer – Die Aphrodisiaka schlechthin

Wissenschaftliche Studien konnten belastbar nachweisen, dass die im Ginseng enthaltenen Ginsenoide tatsächlich die Sexualorgane stimulieren. So verbessert Ginseng direkt die sexuellen Funktionen – allein schon deshalb, weil die Pflanze die Leistungsfähigkeit stärkt. So fühlt man sich nicht nur vitaler sondern auch potenter.

Als Alleskönner gilt auch der Ingwer. Er hat längst den Status „Geheimtipp in der Liebesküche“ überwunden. Die gesunde Knolle trägt zu Recht den Beinamen „Göttliches Feuer“. Ingwer wirkt kreislaufanregend und das kann ja bei einem amourösen Abenteuer grundsätzlich nicht verkehrt sein.

 

Auch Wein, Champagner und Kaffee wirken, in Maßen genossen, anregend. Doch hier ist der Grad ebenso schmal wie bei Cannabis. Wenn Sie jedoch die obengenannten Aphrodisiaka vermehrt auf Ihren Speiseplan setzen, müssen Sie nicht auf die Wackelkandidaten zurückgreifen. Auch auf Potenzmittel wie Viagra oder Cialis können Sie in Zukunft getrost verzichten. Dank der neuen, sexy Küche steht einem aufregenden Liebesleben nichts mehr im Wege!

 

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