Schüßler-Salze

Veröffentlicht am 12.04.2013 von Marie

Die Therapie mit den Schüßler-Salzen baut auf zwölf Mineralstoffe, die Dr. Schüßler Funktionsmittel nannte. Jedes Salz wirkt auf bestimmte Körperfunktionen. Das zwölfte Funktionsmittel, Calcium sulfuricum, wurde von Dr. Schüßler später nicht mehr verwendet, sein Nachfolger nahmen es jedoch wieder auf. Die Mineralstoffe werden zugeführt, um einen Mangel auszugleichen. Mit den Schüßler-Salzen soll ein Reiz ausgelöst werden, damit der Körper das jeweilige Mineral vermehrt aufnimmt. Die Behandlung dient dazu, das innere Gleichgewicht mithilfe der Mineralstoffe wieder herzustellen. Die Behandlung ist allerdings langwierig und erfordert Geduld. Manchmal geht es schnell, bis eine Wirkung einsetzt, manchmal kann es sehr lange dauern.

Wie werden Schüßler-Salze eingenommen?

Die Schüßler-Salze in Tablettenform werden eine halbe Stunde vor dem Essen oder eine Stunde nach dem Essen eingenommen. Man lässt sie langsam im Mund zergehen. Der Wirkstoff wird über die Mundschleimhaut aufgenommen und gelangt so ins Blut. Für Kleinkinder und Kinder werden die Tabletten zerdrückt und auf die Zunge gestreut. Magnesium phosphoricum (Nr. 7) wird bei Koliken oder Krämpfen in heißem Wasser aufgelöst. Man bezeichnet das als „Heiße Sieben“. 10 Tabletten werden in heißem Wasser aufgelöst (nicht mit einem Metalllöffel umrühren!) und alle 2-5 Minuten getrunken. Zwei unterschiedliche Schüßler-Salze sollten Sie besser im täglichen Wechsel einnehmen, mehr als zwei Mineralstoffe sollten Sie gar nicht einnehmen. Während der Therapie mit Schüßler-Salzen sollten Sie verzichten auf Alkohol, Nikotin und scharfe Gewürze.

Dosierung von Schüßler-Salzen

Alle halbe Stunde werden 1-2 Tabletten genommen, in schweren Fällen auch 3-6 mal am Tag 1-2 Tabletten. Die Tabletten gibt es in den Potenzen D3, D6 und D12. Dr. Schüßler hat fast alle Mineralstoffe in D6 verordnet. Eine Ausnahme waren Calcium fluoratum (Nr. 1), Ferrum phosphoricum (Nr. 3) und Silicea (Nr. 11), die er in D12 verordnete.