Sauna

Veröffentlicht am 28.02.2013 von Laura

Wohl kaum ein Klischee über die Finnen wird so gut gepflegt, wie das des Vodka-trinkenden Sauna-Gängers irgendwo in der vereisten Weite des dünn besiedelten Landes. Dabei steckt hinter der Schwitzstube weit mehr als bloße Blödelei.

Das Saunieren dient der Gesundheit, der körperlichen Erbauung, der Entspannung und dem allgemeinen Wohlbefinden. Auch unter den Deutschen ist die Sauna mittlerweile sehr beliebt. Es gibt einen Saunaverband und über 2300 öffentliche Sauna-Betriebe in der Bundesrepublik. Auch in die eigenen vier Wände bauen sich viele Deutsche ihre private Sauna. Doch was steckt eigentlich hinter all dem heißen Dampf? Und welche Arten von Sauna gibt es überhaupt?

Sauna allgemein

Wohl jeder kann sich unter dem Begriff „Sauna“ etwas vorstellen: Ein kleiner, dunkler Raum, mit Holz getäfelt, in dem einige Holzbänke als Sitzmöglichkeit dienen. In der Mitte oder einer Ecke steht ein Ofen, der für die nötige Hitze sorgt. Im Prinzip folgen auch alle Saunen dieser Bauweise, auch wenn es regionale Unterschiede und Größenunterschiede gibt. Dank moderner Technik wird auch, vor allem in Deutschland, kaum noch mit einem holzbefeuerten, sondern mit einem elektronischen Ofen geheizt.

Zudem geht der Trend immer weiter weg von der einfachen Sauna. Viele öffentliche Sauna-Anlagen sind richtige Wellness-Tempel, deren Angebot über das einfache Schwitzen weit hinaus geht und die mit aufwändiger Dekoration für ein entspanntes Sauna-Flair sorgen. Auch in privaten Haushalten werden Saunen immer beliebter. Die Sauna für das eigene Heim gibt es mittlerweile auch im Baumarkt. Dabei werden die angebotenen Modelle immer vielfältiger, heller und moderner.