Münchner Oktoberfest: So entgehen Sie den Kalorienfallen


Veröffentlicht am 08.09.2014 von Nico

kalorienfalle-oktoberfestDerzeit bereitet sich München auf die Oktoberfest-Saison 2014 vor. Die diesjährige Wies’n startet am 20. September. Bis zum 5. Oktober wird die bayerisches Landeshauptstadt ganz im Zeichen des größten Volksfestes der Welt stehen. Die bayerische Lebensart lässt Millionen auf die Theresienwiese strömen. Sie alle kommen nicht nur, um Dirndl und Lederhose auszuführen oder die Fahrgeschäfte auszuprobieren. Viele Besucher kommen auch wegen der bayerischen Gemütlichkeit und diese wird von zwei Säulen getragen: Bier und gutes Essen. Da wundert es nicht, wenn nach dem Oktoberfest-Besuch die Hose kneift bzw. die Bluse nicht mehr zugeht. Auf dem Volksfest lauern nämlich viele, verführerische Kalorienbomben. Die Redaktion von trimeda.de hat die klassischen Kalorienfallen genauer unter die Lupe genommen und zeigt gesündere Alternativen auf. Diese sind mindestens genauso lecker wie das Original.

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de
Ein typisches Oktoberfest-Essen: Weißwurst mit Brezen und einer Mass Bier.

 

Die Oktoberfest-Diät: Wie Sie auf der Wies’n nicht zunehmen

Ein Oktoberfestbesuch macht durstig. In den Festzelten heizen Bier und Musi die Stimmung an. Doch mit was schlägt ein „Prosit auf die Gemütlichkeit“ zu Buche?
Kalorientechnisch wartet eine Mass Bier mit ca. 470 kcal auf. Eine Mass Radler hat dagegen nur 350 kcal. Wer dagegen eine Mass Apfelschorle trinkt, nimmt 300 kcal zu sich. Orangenlimo (370 kcal) und Spezi (440 kcal) schneiden als Alternativen schlechter ab.

Pfundiges Oktoberfest: Schweinsbraten vs. Grillhendl

Ein Schweinsbraten mit Semmelknödel gehört für viele zum Oktoberfest genauso dazu wie die Mass Bier. Ohne Beilage bringt es ein Schweinebraten alleine auf ca. 580 Kalorien. Bei Semmelknödel müssen Sie mit ca. 300 Kalorien zusätzlich rechnen. Greifen Sie da lieber zum halben Grillhendl. Das hat mit Haut 210 Kalorien. Wenn Sie diese weglassen, dann haben Sie sogar nur 175 Kalorien auf dem Teller. Auch eine Ochsenfleischsemmel hat weniger Kalorien als ein Schweinsbraten.

Ohne Reue zugreifen können Sie dagegen beim Steckerl-Fisch. Hierzu wird entweder Forelle oder Makrele verwendet. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind so gesund, dass man hier einfach das Kalorienzählen auf dem Oktoberfest vergessen sollte.

An Obazda kommt in Bayern keiner vorbei. Den bekannten und pikanten Brotaufstrich aus altem Camembert, Butter und Gewürzen gibt es auch auf der Wies’n. Ein Brot mit Obazda bringt diätisch 240 Kalorien auf die Waage.

Für den kleinen Oktoberfest-Hunger zwischendurch

Doch die Kalorienfallen auf dem Oktoberfest lauern nicht nur im Festzelt bei den Hauptmahlzeiten. Wer für den kleinen Hunger zwischendurch eine Portion Pommes essen möchte, sollte wissen, dass diese stolze 400 Kalorien aufweist . Mayo oder Ketchup kommen aber nochmals separat dazu. Nehmen Sie lieber eine Ofenkartoffel. Die bringt es zusammen mit dem Sauerrahm auf knapp 300 Kalorien.

Kein Oktoberfest ohne Popcorn. Doch 100 Gramm süßes Popcorn steuern 400 Kalorien zum Energiehaushalt bei. Wählen Sie die salzige Alternative. Diese hat nur rund die Hälfte der Kalorien oder Sie nehmen den gegrillten Maiskolben. Auch er ist sehr gesund und lecker.

100 Gramm gebrannte Mandeln steuern satte 500 Kalorien zum Hüftgold dazu. Nehmen Sie lieber einen glasierten Apfel. Pro Sütck hat das süße Vergnügen hat nur 165 Kalorien.  Ein großes Lebkuchenherz hat übrigens rund 500 Kalorien. Aber in der Regel isst man dies nicht, sondern hängt es sich um.  

Dem Spaß am Oktoberfest sollte man sich durch das Kalorienzählen nicht verderben lassen. Wer über die Stränge schlägt, muss nach der Wies'n Maß halten. Doch wer die gesünderen Leckereien auf dem Oktoberfest kennt und sich für diese Alternativen entscheidet, kann Schlemmen fast ohne Reue.

 

Leser, die Sie sich für das Thema "Kalorienfallen auf dem Oktoberfest" interessierten, lasen auch:

 

disclaimer