Herbst: Kleine Fitness-Übungen erhalten das Wohlbefinden


Veröffentlicht am 08.10.2015 von Nico

gesundheit-fitness-tipps-herbstDer Herbst ist eine ganz besondere Jahreszeit. Die Natur zeigt sich nochmals von der schönsten Seite: Buntgefärbtes Laub, noch ein paar warme Tage und wunderschöne Sonnenaufgänge durch den Nebel. Allerdings werden die Tage spürbar kürzer und – je weiter das Jahr fortschreitet – auch kälter und nasser. Viele Menschen nehmen dies zum Anlass, ihr persönliches Sportprogramm herunterzufahren. Wer will schon im Dunkeln durch den Park joggen? Natürlich niemand. Was allerdings kann man dafür, dass es bereits dunkel wird, wenn man von der Arbeit kommt? So oder so ähnlich gehen viele Argumentationsketten. Dabei ist es für das Wohlbefinden immens wichtig, gerade jetzt in Bewegung zu bleiben, denn Bewegung kurbelt nachweislich den Stoffwechsel an und hebt die Stimmung.

Bildquelle: Hans/ pixabay.com
Fit durch den Herbst – Mit ein paar einfachen Tricks überlisten Sie den inneren Schweinehund und bleiben in Bewegung. Sie sorgt dafür, dass Knorpel und Gelenke buchstäblich geschmiert werden, die Durchblutung angekurbelt wird und so das Immunsystem optimal den Kampf gegen Viren & Bakterien aufnehmen kann.

 

Experten sehen wenig Bewegung in den Wintermonaten kritisch, denn sie wissen, dass so der Stoffwechsel gebremst wird – mit der Folge, dass wir uns müde und abgeschlagen fühlen sowie Erkältungskrankheiten leichteres Spiel haben. Die trimeda-Redaktion hat ein paar Tipps & Tricks zusammengestellt, wie Sie im Herbst ganz einfach in Bewegung bleiben.

 

Herbst-Tipp Nr. 1: Machen Sie eine Herbstwanderung

Gehen Sie raus in die Natur! Wald und Wiesen warten auf Sie. Lassen Sie sich ein auf die ganz kleinen, fast banalen Herbstfreuden:

  • die wunderschönen, satten Farben
  • das Rascheln des fallenden Laubes
  • der besondere Duft von Holz, Pilzen und den letzten Wildfrüchten
  • und vieles andere mehr

Eine Herbstwanderung ist einfach nur Wellness für die Seele. Sie lässt den Geist zur Ruhe kommen, bringt aber ganz nebenbei den Körper auf Trab.

Wussten Sie schon, dass unsere Knorpel keine Blutgefäße besitzen? Nein? Aber was hat das mit dem Waldspaziergang zu tun? Die Erklärung ist ganz simpel: Knorpel und damit Gelenke brauchen regelmäßige Bewegung. Nur so werden sie durch die Gelenkflüssigkeit „geschmiert“ und mit wichtigen Nährstoffen versorgt.

Vor allem weniger trainierte Menschen, aber auch Arthrose-Patienten sollten sich diesen anatomischen Fakt öfters vor Augen halten. Wanderungen durch die Natur sind eine wunderbare Möglichkeit, Sport zu treiben. Nässe und Kälte können nicht als Ausrede gelten, denn davor schützt die richtige Outdoorbekleidung.  

Beim Wandern werden Bänder, Sehnen und Gelenke gestärkt. Die Belastung fällt aber geringer aus als beim Joggen. Auch Schwimmen und Radfahren sind perfekte Aktivitäten im Herbst. Sie halten ebenso fit und sind schonend zu den Gelenken. Egal, für welchen Freizeitsport Sie sich entscheiden: Tun sie es einfach und stärken sie somit Herz, Kreislauf und Muskulatur.

 

Herbst-Tipp Nr. 2: Kampf dem inneren Schweinehund

Was tut man an einem regnerischen und kalten Tag am liebsten? Man mummelt sich im Jogginganzug mit einer Decke auf der Couch ein – ein gutes Buch und eine Tasse heiße Schokolade in Reichweite vorausgesetzt. Doch auch für Couchpotatos gibt es ein paar einfache Fitnessübungen, die dem Bewegungsmangel vorbeugen.

Eine dieser Übungen kann direkt neben dem Sofa gemacht werden. Sie ist weder anstrengend noch dauert es ewig und drei Tage. Stellen Sie sich breitbeinig auf eine feste, nicht rutschende Unterlage. Die Füße sind parallel und die Arme dürfen lang gestreckt nach unten baumeln. Nun beginnen Sie langsam die Schultern von vorne und nach hinten zu schwingen. Gehen Sie bei jedem Schwung leicht in die Knie. Wichtig ist dabei, dass sie an allen Stellen – also Knie und Schulter – locker und entspannt sind. Wiederholen Sie die Übung möglichst zwanzig Mal. Dann können Sie sicher sein, dass ihre Gelenke richtig geschmiert sind und der Stoffwechsel aktiviert ist.

Sind die Tage so trist und nass, dass man buchstäblich keinen Hund vor die Tür schickt, nutzen Sie die Zeit für ein paar Wellness-Anwendungen im heimischen Bad. Bestens geeignet sind Basenbäder bzw. Basenwickel. Sie helfen, wenn Nacken, Schultern, Knie oder Füße Probleme machen und schmerzen.

Für die feuchten und warmen Wickel sind basische Badesalzlösungen bestens geeignet, denn sie normalisieren den Stoffwechsel bei lokaler Anwendung. Die Wärme lockert das Gewebe. Muskeln und Bänder werden wieder beweglicher. Die Basensalze neutralisieren zudem die im Bindegewebe eingelagerten Säuren. Sie gelten mit als Hauptauslöser für chronische Schmerzen. Ein Fußbad sollte mindestens 20 Minuten dauern. Die gleiche Einwirkzeit benötigt ein Basenwickel. Im Idealfall wiederholt man die kleine Wellnesskur dreimal in der Woche und wird sehr schnell eine Verbesserung der Befindlichkeiten bemerken.

 

Herbst-Tipp Nr. 3: Warme Füße bieten Schutz vor Erkältungen

Das nass-kalte Herbstwetter im November ist eine Herausforderung für das Immunsystem. Überall beginnt es dann zu husten und zu schniefen. Wer sich gegen die Schnupfen, Husten & Heiserkeit wappnen möchte, achtet besonders auf seine Füße. Denn warme Füße stärken das Immunsystem.

Regelmäßige Wechselduschen regen die Durchblutung an. Dank besserer Durchblutung bleiben die Füße auch an kühleren Tag richtig warm. Wenn die Füße doch einmal kalt werden, helfen schnell und zuverlässig ein paar Gymnastikübungen, um die Durchblutung anzukurbeln. Lassen Sie dazu einfach die Füße wenige Minuten lang kreisen und strecken bzw. krallen sie abwechselnd die Zehen. Das kräftigt nicht nur die Bein- und Fußmuskulatur, sondern fördert wiederum die Beweglichkeit der Gelenke.

Wer es etwas spannender und abwechslungsreicher haben möchte, der entwickelt kleine Spielstrategien mit den Füßen. Wie wäre es damit, nicht mit den Händen, sondern mit den Füßen Zeitungspapier zusammenzuknüllen oder ein Kissen aufheben zu wollen?

Eine gute Durchblutung, gerade in den Extremitäten, ist ein wichtiger Schutzfaktor. Nur so kann das Immunsystem optimal funktionieren und den Kampf gegen Grippe-Viren und Husten-Bakterien gewinnen.

Auch wenn der Winter eigentlich Socken- und Hausschuh-Zeit ist, sollten Sie Ihren Füßen hin und wieder die Wohltat des Barfußlaufens gönnen und auf das Schuhwerk verzichten. Barfußlaufen im Freien setzt da sicherlich einen gewissen Abhärtungsprozess voraus, allerdings ist Barfußlaufen in der Wohnung oder im Haus jederzeit problemlos möglich.

 

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